Auf den Spuren von Neukunden mit Mobile-Anzeigen

Die neue Ausgabe des Partnermagazins von Google hat uns druckfrisch erreicht. Hier werden vor allem große Unternehmen wie Booking.com, Zalando, usw. aufgenommen. Aber was bedeuten diese Zahlen für Kleinbetriebe? Wir versuchen den Unterschied und die Verbindungen deutlich zu machen. Das Hauptthema, wie auch die Überschrift schon zeigt, liegt klar auf die mobile Anwendung.

Wir bieten und entwickeln unseren Kunden übrigens schon seit mehr als drei Jahren keine Website mehr ohne mobile Version, die sich fließend von Desktop-PC, über Tablet zu Smartphones in Text, Bild und Größe anpasst. Sie sind noch nicht mobil? Dann melden Sie sich bei uns, wir schauen uns Ihre Website an und geben Ihnen unseren Eindruck, was und vor allem wie man die Seite optimieren kann.

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Hier aber nun eine kleine Zusammenfassung der Infos aus dem Google Magazin:

Vor allem kümmert sich Google immer mehr um das Thema Mobile First und sieht hier eine klare Veränderung des Nutzerverhaltens. Zalando, um nur ein Beispiel zu nennen, optimiert zu allererst die mobile Webshop-Version und kümmert sich gerade um diese Kunden, die schnell mal ihr Smartphone greifen, um sich ein paar neue Schuhe zu bestellen. Für große Unternehmen ist hier klar eine Priorität zu erkennen.

1. Thema: Zalando: "Mobile First" für mehr Interaktion und Conversions

Bei dem Berliner Modeversenders Zalando kauft die Zielgruppe zunehmend mobile ein. Zwei Varianten bietet das große Unternehmen seinen Kunden an: einen mobilen Webshop und eine Mobile App für Smartphones und Tablets.

Zuerst die Zahlen:

65 % mobile Abfragen
33 % der Nutzer einer mobilen App erwarten aktualisierte Inhalte
13 Einkäufe im Wert von durchschnittlich 659 € werden mobil getätigt.


Wenn Zalando etwas am Shop optimiert, wird zu allererst das Bedürfnis der mobilen Nutzer berücksichtigt. Die Kunden sitzen nur noch selten am Desktop PC und der Shop ist schon lange nicht mehr eine 1:1 Ansicht der Desktop-Variante.

 Zum einen landet ein Konsument, wenn er denn etwas Konkretes sucht, zuerst auf dem Webshop, wobei Konsumenten, die sich inspirieren lassen möchten eher die App nutzen. Die letztere Zielgruppe ist die treuere Klientel, aber auch die anspruchsvollere: "Die App-Nutzer wollen individuelle sowie personalisiert angesprochen werden und in regelmäßigen Abständen Inhalte vorfinden, die Ihren Interessen entsprechen." erklärt Christoph Lütke Schellhowe, Vice President Costumer Experience bei Zalando. Durch die Umfrage von GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) wird diese These noch untermauert. Demnach erwarten über ein Drittel der Befragten spätestens alle zwei Wochen neue Inhalte in der Mode-App oder dem Online-Shop.


Unser Statement dazu:
Kleine Unternehmen, die einen Webshop betreiben und ihre Produkte zusätzlich über einen Shop vertreiben möchten, haben meistens nicht die Chance, große Marktforschungsunternehmen zu beauftragen. Hier muss auf das Bauchgefühl, den direkten Kontakt zu den Kunden und auf Erfahrungswerte zurückgegriffen werden. Aber diese Erkenntnisse der großen Shops sollten nicht vernachlässigt werden. Dabei kommt es jedoch auch auf das Produkt an, welches angeboten wird. Sind es z. B. eher exklusive Weine, dann sollte über eine mobile Webshop-Variante nachgedacht werden. Sind es spezielle technische Aggregate, so ist doch eher davon auszugehen, dass per Desktop-PC bestellt und recherchiert wird.
Aber ein Thema sollte auf jeden Fall beachtet werden, wenn ein Shop erfolgreich sein soll: Die mobile Version darf nicht fehlen. Und die dazugehörige Werbung im Online-Bereich ebenfalls nicht, denn sonst wird ein Shop nicht bekannt.


2. Thema: Booking.com: mit Big Data zur optimalen Mobile-Site

Last-Minute-Buchungen sind hier das Thema. Schnell muss es gehen und Booking.com hat nur wenig Zeit seine Kunden zu überzeugen. Wie haben sie dies umgesetzt?

Mobile Geräte machen Reisende spontaner

Die Art und Weise, wie Menschen reisen, wurde durch mobile Endgeräte grundlegend verändert. Ein Drittel aller Recherchen zu Reisen und deren Konditionen starten heute auf einem Mobilgerät. Der Trend geht auch, dank schneller Buchungsmaschine in der Hosentasche, eher zu Last-Minute-Buchungen als früher.

Booking.com analysiert das Nutzerverhalten und wertet das Buchungsverhalten stetig aus. Diese Werte müssen auch in die Bedienbarkeit der Oberfläche einfließen. Die Nutzer müssen sich schnell wiederfinden und der Buchungsvorgang muss verkürzt werden.

Booking.com hat sich auf Basis dieser Werte klar als Gateway für Last-Minute-Bucher positioniert. Schnelle Buchungen gepaart mit Reiseunterlagen und Reiseführern macht die Reise schon vor Antritt zum Erlebnis.

Vor allen Veränderungen zieht Booking.com die Daten zu Rate

Die Kundschaft die auf mobile Buchungen setzt, weiß die Kundenorientierung von Booking.com zu schätzen. Inzwischen wird ein Drittel aller Reservierungen über Mobilgeräte getätigt. "Und es wird nicht lange dauern, bis wir hier die Mehrheit der Buchungen generieren.", ist sich Pepijn Rijvers, Chief Marketing Officer bei Booking.com sicher. Ein sicheres Indiz dafür ist die Tatsache, dass heute schon die Mehrheit der Zugriffe auf Booking.com mobil erfolgt, so die Google Redaktion.

Um das Reiseverhalten der Nutzer noch besser zu unterstützen, versucht Booking.com stetig auf Innovationen zu setzen und die Anwendungen zu optimieren. 

Das Credo des Marketingchefs lautet:

"Investiere in eine Unternehmenskultur, die Daten in den absoluten Fokus setzt. Dann ist es auch erlaubt, kreativ zu sein."


Unser Statement dazu:
Wie schon erwähnt kommt es auf das Geschäft an. Ist es ein B-to-B oder doch ein B-to-C Geschäft? Fakt ist: Die Recherche mit mobilen Endgeräten wird immer wichtiger und wird von den Nutzern immer mehr genutzt. Wer hier nicht auf den Zug aufspringt, verpasst wichtige Entwicklungen und Erfahrungen, die für Zukunft eines jeden Unternehmens extrem wichtig sind.
Wenn kleine Unternehmen und Ihre Inhaber allerdings jammern, dass es ja nur den großen Unternehmen möglich ist, dieses Zeitalter zu bestreiten, der liegt falsch. Gerade für Kleinbetriebe ist der Online-Bereich extrem wichtig, da hier der schnelle Kontakt zum potenziellen neuen Kunden zu bezahlbaren Konditionen aufgebaut werden kann. Warum das so ist, beweisen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch. Melden Sie sich einfach bei uns unter

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3. Thema: Zahlen, Daten, Fakten

a) Das Mobilgerät ist die Recherchequelle Nr. 1

96 % aller Nutzer verlassen sich bei der Suche nach Antworten oder Informationen auf Ihr Smartphone – und hier insbesondere auf die mobile Suche.

40 % per Suchmaschine
19 % Aufruf der Website oder App eines Händlers
19 % Besuch einer anderen Website oder App

b) Mobilgeräte unterstützen maßgeblich bei Kaufentscheidungen

70 % der Nutzer, die in einem Geschäft etwas kaufen, haben sich zuvor auf ihrem Smartphone über das erworbene Produkt informiert. 92 % davon kauften das entsprechende Produkt im Anschluss.

30 % über Suchmaschine
30 % Besuch eines Ladengeschäftes oder einen anderen Standort
19 % Aufruf der Website oder App eines Händlers

c) Die mobile Suche hilft auch bei Langzeitprojekten

Früher wurde eher bei der Suche in Suchmaschinen auf schnelle Informationsbeschaffung gesetzt. Heute gilt es auch für Langzeitprojekte als erste Recherchequelle. Auch hierfür greifen 97 % der Nutzer zu ihrem Mobilgerät.

d) Händler müssen Mikromomente nutzen, um Neukunden zu gewinnen

Zitat: Die Ergebnisse zeigen: Wenn Nutzer zum Mobilgerät greifen, um sich zu entscheiden, etwas Neues zu lernen, etwas zu erledigen oder ein zukünftiges Ziel zu verfolgen, beginnt die jeweilige Prozess fast immer mit der Suche. Händler und Marken müssen schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Kaufentscheidung Informationen geräte-, kanal- und formatübergreifend bereitstellen und potenzielle Kunden in entscheidenden Mikromomenten mit relevanten und nützlichen Informationen ansprechen.

Mobile Mikromomente ergeben sich ständig

89 % der Nutzer von Mobilgeräten surfen mehrmals täglich mobil im Internet 
59 % der Nutzer von Mobilgeräten akzeptieren mobile Werbung
77 % nutzen Smartphones, um sich vor dem Ladenbesuch zu informieren
70 % der Nutzer von Mobilgeräten interessieren sich größtenteils für lokale Angebote
11 % der mobilen Internetnutzer wünschen sich, mit ihrem Mobilgerät im Geschäft zu bezahlen

e) Mobile-Sales-Optimierung: So nutzen Sie die entscheidenden Mikromomente für mehr Umsatz

 Markenpräsenz

Gehen Sie die Mikromomente im Kaufprozess Ihrer Kunden durch und stellen Sie sicher, dass Ihre Marke bei jedem Schritt präsent ist, damit sie von Kunden berücksichtigt werden kann.

 Responsive Website

Optimieren Sie Ihren Webauftritt für mobile Zugriffe. Andernfalls suchen potenzielle Interessenten schnell wieder das Weite.

 Informationen bereitstellen

Bestärken Sie Kunden "Ja!" zu Ihrer Marke zu sagen, indem Sie Ihnen genau dann hilfreiche Informationen (Bilder, Videos, Filialadressen, Preise, Öffnungszeiten) liefern, wenn sie sie benötigen.


Unser Statement dazu:
Eine Marke sollte nicht unterschätzt werden und vor allem die Wirkung einer gut durchdachten Marke. Dabei sind die Aussage der Marke, die Farbgebung, das Signet und die Typografie zu beachten. Eine Gute Marke manövriert ein Unternehmen auch durch schwierige Zeiten und steigert die emotionale Bindung zu Ihren Kunden.

Tipp von Google: testmysite.withgoogle.com

Testen Sie doch einmal Ihre Internetseite, ob alles stimmt und welche Werte ausgegeben werden. Um zu analysieren, wie gut die eigene Website für Mobilgeräte optimiert ist, hat Google den kostenlosen Online-Service gelauncht. Unternehmen können hier die URL ihrer Website eingeben und erhalten in Sekundenschnelle Feedback, ob die Ladezeiten auf Mobilgeräten und dem Desktop in einem akzeptablen Rahmen liegen. 


Mehr Informationen dazu können Sie bei uns erfragen. Was beschäftigt Sie und wie sehen Sie den Erfolg durch Ihre Website und Ihr Online-Marketing? Ist es verbesserbar und wenn ja, wo sehen Sie Ihre Optionen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir geben Ihnen auch telefonisch gerne Auskunft: Kontakt zu mandego.

Auch über Ihre Statements hier im Blog freuen wir uns. Eindrücke, Erfahrungen und Meinungen sind immer gefragt – Kritik bringt uns alle nur weiter.